Die Geschichte des Konferenzzentrums Ilkko |
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Das
Konferenzzentrum Ilkko
liegt in Kangasala am Pitkäsee 12 Km östlich von
Tampere. In alten Zeiten war der Pitkäsee ein Teil des
Kaukasees. Vom Felsen oben ist es 40 M zum See unten. Die
Landrückenlandschaft von der Eiszeit ist atemberaubend! |
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Es gibt viele
Landgüter und Ortschaften in Finnland, die Ilkko heissen. In
diesem Fall kann es sich um den Zunamen eines einflussreichen Mannes
handeln, der einmal hier gewohnt hat. Von der Geschichte her kennen wir
Jaakko Ilkka, der einen Baueraufstand geleitet hat. Von ihm weiss man,
dass er sich hier in der Schlucht versteckte und im Knoppelkrieg gegen
Klaus Fleming in 1597 getötet wurde. |
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Die
nationalromantische
alte Willa im Jugendstil hat Herr Atte Wikholm, der Fabrikbesitzer in
Tampere, - von der wunderschönen Landschaft verzaubert - bauen
lassen. Er war oft mit dem Rad zwischen Tampere und Kangasala
unterwegs. Einmal soll er hier eine Pause gemacht haben, weil er in der
Nacht müde nach einem Fest unterwegs war. Die Landschaft hat
ihn verzaubert und er hat entschlossen, eine Jagdhütte hier
bauen zu lassen. Die Hütte wurde in 1899 fertig - jetzt ist
das Haus über ein Hundert Jahre alt. Der erste erhalten
gebliebene Bauplan stammt von 1924, damals wurden wahrscheinlich
Veränderungen im Gebäude durchgeführt. |
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Die Jagdhütte
Wikholms wurde „winterfest“ gebaut, obwohl sie nur
im Sommer benutzt wurde, und auch dann ohne Übernachtung. Herr
Wikholm hat seiner Haushälterin ein eigenes
„Knusperhäuschen“ unter den Birken bauen
lassen. Es wurde vor kurzem als ein Haus der Stille renoviert. Seine
Jagdhütte hat Herr Wikholm mit ausgefüllten
Vögeln geschmückt, und im Hof steht heute noch ein
riesiger Vogelkäfig. Im Festsaal des Zentrums hängt
an der Wand auch noch von der Zeit Wikholms ein grosses Gewebe mit
Waldvogelbildern. Es wurde wahrscheinlich in
Lempäälä gewoben. Alle Beschläge
der Jagdhütte sowie die Hängelampe in der Flur sind
Eigenprodukte Herrn Wikholms. Die beiden Steinhaufenbrunnen im Hof
stammen von ihm (1926). |
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In 1942 hat Herr
Wikholm
Ilkko an Ingenieur Qveflander verkauft, der Ilkko zehn Jahre lang
behalten hat. In 1940 wurde durch den Militärbefehl der
Luftverteidigung (15.4.1940) am Ort ein Flugausrüstungslager
gegründet. Dort lagen die Lager und
Reparaturwerkstätten von Geräten für
Kommunikation, Fotographie und Navigation und später auch der
Lager und die Reparaturwerkstatt von Fallschirmen. In der alten Willa
haben in 1940 u.a. einige Offiziere Quartier genommen. Nach dem Krieg
wurde der Ausrüstungslager geschlossen und in 1950 ist eine
Luftabwehrabteilung in die Garnison eingezogen, die in 1980 nach Oulu
versetzt wurde. Eine traditionelle Kanone wurde in 1980 noch vor dem
Umzug nach Oulu an der Wegkreuzung Richtung Ilkko
enthüllt (rechts). |
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